Montag, 26. Oktober 2015

Klappe, die Letzte

Liebe Leserinnen und Leser,

wir alle kennen das: Da liest man einen Blog, irgendwann werden die Einträge spärlicher und dann kommt schließlich nix mehr, während sich der geneigte Leser fragt, was denn da los ist.

So ist das auch hier. Seit etwa einem Jahr passiert auf diesem Blog immer weniger. Und manchmal über Wochen gar nichts mehr. Das ist für euch, liebe Leser, unbefriedigend. Aber auch für mich. Denn eigentlich würde ich gerne weiter schreiben, aber irgendwie ist die Luft raus.

Als ich anfing, wollte ich einfach meine Gedanken ins Netz werfen und schauen, was passiert. Keine Sorge, ich bin nicht weiser oder klüger geworden, sondern ein genauso großkotziger Besserwisser wie immer. Aber mein Anspruch hat sich verändert. Ich will bessere Texte liefern, klüger, geschliffener, mit mehr Reichweite etc. Und dafür fehlt mir aktuell einfach die Zeit.

Und, als ob das nicht schlimm genug wäre, auch das Thema, das mich antreibt. Zwar könnte ich über irgendetwas schreiben, immerhin habe ich zu allem etwas zu sagen. Aber um wirklich fundierte Texte zu liefern, muss ich mir ein paar Themen aussuchen, die ich dann auch konsequent beackere. Und die fehlen mir aktuell.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist jetzt Schluss. Aus, Ende.

Aber keine Sorge. Ganz werdet ihr mich nicht los. Dieser Blog wird weiterhin on sein und als Archiv dienen. Außerdem will ich nun wirklich langsam - voll in echt, ich schwöre -  meine neue Homepage in Angriff nehmen. Dort soll auch ein Blog angeschlossen sein. Ich werde euch darüber informieren, wenn es soweit ist.

So schließe ich mit großem Dank, da ihr, liebe Leserinnen und Leser, nächst Gott, diesen Blog getragen und sinnvoll gemacht habt.

Soll ich noch was zum Thema Demut sagen?

Ich gehe demütig davon aus, dass ihr das Ende des Blogs überleben werdet, wenn es euch auch schwerfällt.

Eure Redaktion von Demut Jetzt

Montag, 5. Oktober 2015

Christen zuerst?

Wir können in Europa nicht jeden Flüchtling aufnehmen. Also müssen Kriterien her, welche Flüchtlinge am besten nach Europa kommen sollen und welchen vor Ort besser geholfen ist. Kann Religion ein Kriterium sein?

Rasande Tyskar
Zehntausende Flüchtlinge kamen in den vergangenen Monaten in die Europäische Union. Allein in Deutschland werden in diesem Jahr bis zu 800.000 Asylsuchende erwartet. Während kurzfristig eine „Wir schaffen das“-Euphorie herrschte, nimmt die Sorge derzeit zu. Eine knappe Mehrheit der Befragten sorgen sich laut aktuellem ARD-Deutschlandtrend über die zunehmende Zahl der Flüchtlinge. Das bedeutet eine Steigerung von 13 Prozent der Besorgten allein gegenüber dem Vormonat. Zudem zieht die Bundesregierung mit dem neuen Asylgesetz die Zügel wieder fester an. Und Bundesinnenminister Thomas de Maizière spricht im Bundestag von einer Ankommenskultur, die von den Flüchtlingen eingefordert werden muss.

Dürfen Christen bevorzugt werden

Wenn aber über strengere Grenzkontrollen, Abschreckung und Grenzen der Aufnahmefähigkeit gesprochen wird, dann wirft das die Frage auf, nach welchen Kriterien Asylsuchende in Europa aufgenommen werden sollen. In Osteuropa gibt es derzeit dazu auch eine religionspolitische Antwort: Sie wollten nur Christen aufnehmen, erklärte die Regierung der Slowakei im Sommer. Geht das denn? Kann es eine besondere Solidarität für Christen geben, was automatisch die Muslime diskriminiert? 

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