Freitag, 31. Oktober 2014

Die FAMA: Sagt mal, was hab ich denn getrunken

Die FAMA, die feministisch-theologische Zeitschrift der Schweiz, gehört zu den Zeitungen, die ich normalerweise niemals kennen würde. So verdanke ich es einem Hinweis der Gardinenpredigerin, auf dieses Alpengewächs aufmerksam geworden zu sein.

Denn abstruse Zeitschriften gibt es ja nun wie Sand am Meer, und so wäre auch dieses Organ der Erwähnung kaum wert. Doch nimmt sich die Startseite so köstlich aus, dass ich hier darauf aufmerksam machen möchte. Denn offenbar scheint diese Zeitschrift seit 30 Jahren ihr Unwesen in den Alpentälern zu treiben und sie hat daher prominente Stimmen gesucht, die eine knappe Panegyrik auf sie verfassen. Dabei heraus kam etwas, von dem ich nicht so ganz wusste, was ich davon halten soll.

Einige der Beiträge lesen sich, als hätte ich des Abends mit meiner Gender-Freundin gezecht und anschließend den Beitrag im Delirium geschrieben. Was nicht sein kann, weil sie mich unter den Tisch saufen würde, und das wäre unmännlich. Also habe ich mir nochmal überlegt, ob das ernst gemeint sein kann und war mir dann sicher, die meinen es wirklich so. Und das beruhigt mich. Denn wer solche Antworten kriegt auf "sagt mal, wie euch die Zeitschrift gefällt", der muss sich keine Sorgen darüber machen, dass die Zeitschrift von Normalsterblichen gelesen wird.
Viel Glück also FAMA, auf weitere 30 Jahre, in denen sich niemand für euch interessiert.

Zur Seite hier.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Robusta-Sondernewsticker: Abschottung von Klosterneuburg geplant

Wien (INA) Am Mittwoch gründete sich in Wien die "Volksfront gegen klerikale Bloggerbeweihräucherung", kurz VgkB. Zur ewigen Präsidentin wurde Frau Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. Wilhelmine Küsselbecker gewählt. Küsselbecker kündigte an, die "Pseudoabstimmung von dummen Schafen, die unter dunkelkatholischer Terrorherrschaft stehen", wirkmächtig zu verhindern. In einem ersten Schritt würden die Leitungen zum Stift Klosterneuburg gekappt, um auf diese Weise die "Einflüsterungen des mozettageschmückten Hasspredigers und seiner pimpfsympathischen Schergen" zu unterbinden.

2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Apple-Tempel

Die meisten Konzerne haben Geschäfte, in denen sie ihre Waren verkaufen können. Apple hingegen hat Tempel, die Schauplatz des Apple-Kultes sind. Wie nur wenige andere Architekturen haben die Apple-Tempel einen hohen Wiedererkennungswert und einen durchgestylten Aufbau, ganz dazu geschaffen, dem Kunden ein ganzheitliches Erlebnis des Kultproduktes Apple zu schaffen.

Das erste, was einem auffällt, wenn man den Frankfurter Apple-Tempel sieht, ist die große Glasfassade. Auf der kompletten Front der beiden Stockwerke ist der Raum durchgehend einsehbar. Hier gibt es bereits das erste Versprechen von Apple: Wir bieten dir maximale Transparenz.

Du kannst keine Fehler machen

Wenn man dann das Erdgeschoss durch den Eingangsbereich betritt, erblickt man einen fast karg möblierten, nüchtern gestalteten Raum. Die Farben sind hell, die Kanten klar, seriöse Blau- und nüchterne Weißtöne dominieren. Die Tische stehen hier für den Kunden Spalier. Die Produkte – I-Phone, I-Pad und Macbook – sind in dieser Reihenfolge vom Eingang aus aufgereiht. Apple macht ca. 50% seines Gewinns mit dem I-Phone, entsprechend sieht der Kunde dieses Produkt zuerst. Die Botschaft von Apple: Wir bieten dir genau das, was du brauchst, klar und gut strukturiert, hier kannst du keine Fehler machen, bei uns bist du gut aufgehoben.

Eingang in eine digitale Welt

Wenn man dann die Reihen durchgeht, erkennt man, dass es hier keine Schilder gibt, die die Produkte benennen. Die Produktbeschreibung geht aus Tablets hervor, die neben den Objekten angebracht sind. Dort kann man dann den Preis, die Fähigkeiten und den Service erfahren, sowohl der benannten Produkte als auch des anzeigenden Tablets selber, das man nebenbei mal kennenlernt. Der potentielle Käufer wird also ganz in eine Welt der Technik gezogen, die jedem analogen Aspekt entkleidet ist und ganz auf den digitalen Apple-Kosmos setzt.

Keine Angestellten, sondern Specialists

Zu diesem Kosmos gehören auch die Angestellten. Die heißen aber natürlich nicht Angestellte oder Verkäufer, sondern Specialists. Denn hier soll ja kein Produkt verkauft werden, sondern hier werden die Apple-Jünger von Profis beraten, wie man optimal mit dem Kultobjekt arbeiten kann. Dazu passt auch die Kleidung. Alle haben ein blaues Shirt an, passend zur Wand. Und anstelle der klassischen Namensschilder haben die Specialists Kärtchen um den Hals hängen, die an die ‘Hundemarken’ der Militärs erinnern könnten, wohl aber ein I-Phone oder einen I-Pod darstellen sollen. Apple suggeriert dem Kunden auch hier das Besondere, das Einzigartige seiner Welt, zugleich aber auch das dem normalen Geschäftlichen entkleidete.

Individuelle Ausgestaltung des Kultes

Über eine gläserne Wendeltreppe schreitet der Jünger dann in den zweiten Stock. Nachdem er im Erdgeschoss das Produkt in all seiner modernen Klarheit erworben hat, ermöglicht ihm Apple, Zusatzprodukte zu kaufen. Diese durchbrechen die Nüchternheit des Urobjektes und sind so bunt wie das Leben. Hüllen, Taschen, Kabel, Touch-Stifte in allen Formen und Farben kann der Jünger hier mitnehmen, um seinen Kult individuell pflegen zu können.

Das teuerste Produkt betont am wenigsten das Geld

Bezeichnenderweise zeigt einem der Apple-Tempel alles in größter Offensichtlichkeit und auf den ersten Blick. Außer der Kasse. Diese fügt sich so unauffällig in den Raum, dass sie quasi unsichtbar ist. Es ist die Entkleidung des Kultes vom monetären Kontext. Apple, die mit Abstand teuerste Marke im Online-Bereich, ist zugleich jene, die Geld am nachrangigsten zu behandeln scheint. Der Jünger soll möglichst wenig mit den Kosten behelligt werden, er soll eintauchen in die Apple-Welt, der stupide Bezahlvorgang soll ihn psychologisch möglichst wenig in Anspruch nehmen.

Apple-Store als lokales Kultzentrum

So bietet Apple in seinen Tempeln weniger ein Produkt an als einen – das Leben formenden – Kult. Dessen Versprechen sind Klarheit, Effizienz und Ganzheitlichkeit, dessen Kultobjekt ist der über allem thronende Apfel, dessen Priester sind die in einen Habit gekleideten Kultspezialisten, dessen Jünger können sich aufgehoben fühlen in die unhintergehbare Verheißung, das richtige, das bestmögliche Produkt erworben zu haben. So schafft Apple, immer wieder gehyped durch medial omnipräsente Hochämter der Apple-Spitze, ein Format, das religiöse Züge trägt und einen Kult, dessen lokale Zentren die Apple-Tempel sind.

Weitere religiöse Orte bei hinsehen.net hier.

Montag, 27. Oktober 2014

Neues aus Limburg: Pressegezwitscher zu einem Jahr ohne Tebartz-van Elst


Seit gut einem Jahr ist Bischof Tebartz-van Elst nicht mehr im Bistum Limburg aktiv, Rösch als Generalvikar im Dienst und seit einigen Monaten arbeitet Weihbischof Grothe auf die Normalisierung im Bistum hin.


Diese Gelegenheit nutzen die Medien natürlich intensiv, sich mit den neuen Chefs in Limburg zu beschäftigen. Meldungen fallen dabei allenthalben positiv aus. Menschlich freundlich, organisatorisch offener, kommunikativ transparent sind Stichworte, die des Öfteren fallen. An dieser Stelle gebe ich hier erstmal eine kleine Liste von Artikeln an, bis ich im Laufe der Woche dazu komme, meinen Senf intensiver dazu zu geben:

Schwierige Themen werden angepackt hier (Welt)
Abschied von der Taktik hier (FAZ)
Der Ko-Regisseur der Diözese hier (FAZ)
Lob für Bistums-Leitung hier (FNP)

Dienstag, 21. Oktober 2014

Urlaub

Als hart arbeitende Redaktion braucht man auch mal Urlaub. Daher fahren wir alle bis Sonntag nach Wien. Da Ignaz leider seinen Arbeitsvertrag gelesen hat, müssen wir ihn auch mitnehmen. Daher wird auf diesem Blog die Tätigkeit bis Sonntag eingestellt.

Im Auftrag der Redaktion

Antonia Richardis - Sekretärin

Robusta-Sondernewsticker

Wien (INA) In Wien hat zum Start der Wahl der Robusta-2014 die Initiative "Anti-Robusta - gegen Hass, für Menschenrechte und Demokratie in Kirche und Gesellschaft" den ersten Teil ihres Gegen-Programm vorgestellt. Die Sprecherin der Initative erklärte:
"Wir verstehen unser Programm nicht als Anklage gegen die fehlgeleiteten Hassblogger, die von klerikalem Willkürterror so traumatisiert sind, dass sie gar nicht anders können, als Hass und Gewalt zu predigen gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind und das Schild der wahren Toleranz und Nächstenliebe hochhalten. Wir wollen daher ein Aussteigerprogramm für all jene anbieten, die sich endlich zum Besseren bekehren und sich der Verkündigung der Liebe des jesuanisch-buddhistischen Allwesens anschließen wollen. Alle anderen, die unser großzügiges Angebot nicht annehmen wollen, seien aber darauf hingewiesen, dass wir gegen niemanden Gnade walten lassen werden, der es wagt, gegen unsere tolerante Haltung zu sein und uns durch die Teilnahme an der Preisverleihung zu scharfen Selbstverteidigungsmaßnahmen zu nötigen.
2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt.

Montag, 20. Oktober 2014

Neues aus Limburg: Grothe on Tour und alle freuen sich

Wiki Commons Pressestelle EGV
Weihbischof Grothe, der Apostolische Administrator des Bistums Limburg, ist aktuell auf Grand Tour durch die Diözese und wirklich alle scheinen restlos vom ihm begeistert. 

Fast ein Jahr ist es her, dass Bischof Tebartz-van Elst beurlaubt wurde, aber nach wie vor schwelen alte Probleme  vor sich hin. Neben der "Stimmung" im Bistum sind es vor allem die Reformen, die der Altbischof angestoßen hat, die für Unzufriedenheit sorgen. Zwar hört man aus den meisten Bistumsleitungen rundherum, dass Vorgehen von Tebartz-van Elst bei der Neustrukturierung des Bistums gehöre mit zu den besten Ansätzen, die es in der deutschen Bistumslandschaft gegeben habe, doch das tangiert die Verantwortlichen vor Ort natürlich nicht.

Tebartz-van Elsts Reformen auf dem Prüfstand

Faktisch möchten viele von ihnen die "Pfarreien neuen Typs" neu aufgerollt sehen. Zwar ließ der Altbischof bzgl. des Zuschnittes der Pfarreien mit sich reden, an der angepeilten Zahl hielt er aber fest. Was organisatorisch sinnvoll ist, weil es Sicherheit schafft, wikte aber aus der Ortsperspektive wie eine restriktive Vorgabe gegen liebgewordene Gewohnheiten und Sonderwünsche.

Grothe nährt neue Hoffnungen

Mit dem Apostolischen Administrator verbinden sich jetzt neue Hoffnungen, die eigenen Wünsche durchzukriegen. Und Grothe signalisiert auch erstmal Gesprächsbereitschaft. Denn er muss das Bistum ja erst einmal kennenlernen, um abschätzen zu können, wo was noch geändert werden kann und sollte. Als erfahrene Führungskraft lässt er daher erst einmal alles offen, um den Menschen vor Ort unvoreingenommener zuhören zu können.

Mosern gilt im Bistum als Tugend

Leider verstehen manche diese Offenheit etwas fehl. Denn im Bistum Limburg gilt Mosern seit langem als besondere Tugend unter Hauptamtlichen.Aber nur weil berechtigte Kritik aussprechen zu können eine gute Eigenschaft für eine Verwaltung ist, gehört Alles-besser-wissen nicht zur Qualifikation, die man sich als Chef von den Angestellten wünscht.

Probleme miteinander lösen

Weihbischof Grothe ist aber zu klug und wohl auch zu höflich, um sich den Unsinn anmerken zu lassen, den er mitunter zu hören bekommt. Es zeichnet eine gute Führungskraft aus, selbst aus solchen Aussagen konstruktive Schlüsse ziehen zu können. Wenn es dann noch Leute gibt, die wirklich für das ganze Bistum arbeiten und nicht nur ihren Claum verteidigen wollen, kann es mittelfristig gelingen, mit den anstehenden Probleme, so Grothe,
„im Miteinander zu Lösungen zu kommen. Das ist das, was wir uns wünschen.“
Kreisblatt-Artikel hier

Samstag, 18. Oktober 2014

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Nicht-katholisch-sein nach Klaus Mertes

Zu den größten Übeln des innerkatholischen Diskurses gehört die Neigung, sich gegenseitig das katholisch-sein abzusprechen. In die lange Reihe der hierzu Berufenen hat sich nunmehr auch der prominente Jesuit Klaus Mertes eingereiht. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Jesuiten rechnet er daher machtvoll mit den Rechtskatholiken ab und definiert in diesem Kontext, was alles nicht katholisch ist.

Nach Pater Mertes sind all jene nicht katholisch, die Mauern zwischen anderen Personen und Gruppen aufbauen, die über andere richten und die andere möglichst übelst beschimpfen. Aus seiner Sicht fallen unter diese Beschreibung alle Personen, die in irgendeiner Weise mit rechtem Gedankengut in Verbindung gebracht werden können.

kreuz.net ist natürlich nicht katholisch

Zunächst steigt Mertes geradezu sanft ein, indem er erstmal über kreuz.net herzieht und die dortigen Autoren als nicht katholisch abqualifiziert. Gegen kreuz.net zu wettern ist erstmal nicht schwer, denn kein Mensch bei Verstand und mit moralischem Empfinden kann die Gülle befürworten, die früher auf kreuz.net üblicherweise ausgegossen wurde. Dabei spricht Pater Mertes natürlich auch einen bestimmten Fall an, den er, ein netter Kerl wie er halt ist, nicht namentlich nennt. Aber wer googeln kann, kommt auch so drauf. Gemeint ist Pfarrer Jolie, der mit kreuz.net in Verbindung gebracht wurde - zurecht - und sein Einsehen bekannt hat. Was natürlich aus Sicht von Pater Mertes nicht ausreicht, denn er hätte sich bei seinen Opfern entschuldigen müssen. Das kein Beitrag bekannt ist, bei dem Jolie irgend jemanden übelst angegriffen, also zum Opfer gemacht hätte, braucht Mertes dabei nicht zu interessieren.

Katholische Seiten dürfen nur auf katholische Seiten verlinken

Als nächstes resümiert er über kath.net. Da er kath.net aber nicht mehr ganz so leicht vorwerfen kann, es sei eine rechtskatholische Hassseite, nimmt er lieber die Junge Freiheit aufs Korn. Diese wird nämlich auf kath.net beworben. Zwar scheinen selbst Pater Mertes die meisten Artikel der JF ganz manierlich, aber sie bildet in seinen Augen eine Brücke zu rechtspopulistischen Kreisen. Also jenen, die nicht katholisch sind. Da das Ansteckungsprinzip gilt - so wie früher bei der Exkommunikation - ist auch die JF damit nicht katholisch - hat sie ja auch nie behauptet - und damit auch kath.net irgendwie nicht, denn katholische Seiten dürfen offenbar nur auf andere katholische Seiten verlinken.

Blogger aufgepasst: Kommentare zeigen, wie katholisch ihr seid

Und weil sich Pater Mertes schonmal tiefschürfende Gedanken macht, nimmt er auch noch gleich die katholischen Blogger ins Visier. Die hat er auch im Verdacht, nicht katholisch zu sein. Natürlich nicht alle, sondern nur jene, die rechtskatholische Kommentare auf ihren Seiten zulassen und andere - linkskatholische? - Kommentare unterdrücken.

Gegen Lagerdenken, gegen Rechtskatholiken

So hat Pater Mertes alle ausgemacht, die nicht katholisch sind. Eben alle Rechtskatholiken. Das war zwar eigentlich der Inhalt des Artikels, er nennt das ganze aber anders. Denn der Text ist mit der Überschrift versehen: "Radikales Lagerdenken" und endet im letzten Absatz:
"Das Evangelium durchbricht die Lager-Unterscheidung zwischen "wir" und "die" an der Wurzel. Ein Blick in die Apostelgeschichte genügt, um das zu begreifen."
Darin ist Pater Mertes nun absolut zuzustimmen. Das er selbst in seinem Artikel Gräben aufgerissen und Lager definiert hat und das auch sonst schonal gerne tut, tangiert ihn dabei leider nicht. Er geht wohl davon aus, zu den Guten zu gehören und damit zu keinem Lager, sondern eben zu der Gesamtheit (der Guten).

Papst und Dogma als Grundlage des katholisch-seins

Doch setzen wir mal Titel und Abschluss aus dem Kontext des restlichen Textes, steckt durchaus Nährwert drin. Denn katholisch-sein setzt neben vielem anderen auch die Fähigkeit und die Bereitschaft voraus, andere Meinungen innerhalb der gleichen Kirche zu akzeptieren. Denn als Katholiken können wir eben nicht nen neuen Laden aufmachen, wenn uns die Visagen in der Kirche nicht mehr passen. Als Katholiken haben wir den Papst als Obersten Brückenbauer, der der Garant der Einheit der Kirche ist und die Dogmen, die den Rahmen unseres katholisch-seins bilden. Wer katholisch ist, das wird durch diese beiden Faktoren bestimmt, durch den Papst und durch die ewigen Lehren der Kirche. Das mag uns nicht immer gefallen und mitunter wünscht man sich, manche Nase möchte sich doch bitte eine andere Kirche suchen, da sie ja eigentlich schon lange nicht mehr katholisch ist.

Nicht immer neue Grenzen ziehen

Doch wenn ich Pater Mertes Abschluss einmal ernst nehme, dann sind solche Zuschreibungen kein Ausdruck von Tugend. Und vielleicht fände auch er es ganz sinnvoll, wenn wir uns gemeinsam an den bleibenden Lehren und Grundsätzen des Leibes Christi orientieren würden, anstatt durch aktuelle Probleme ständig neue Grenzen durch die Kirche zu ziehen. Das wäre dann wohl katholisch-sein.

Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Jesuiten hier, Text von Klaus Mertes S. 16f.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Philipp Neri: Ein Beitrag zur Familiensynode?


Vielleicht auch ein Beitrag zur Familiensynode?
Für den, der Gott wahrhaft liebt, gibt es nichts Schlimmeres, als nicht für ihn Leiden zu können.
Philipp Neri hier

Dienstag, 14. Oktober 2014

Geheime Notizzettel des Papstes veröffentlicht

Rom (INA) Die Zeitung "Pubblica catholica" hat am Dienstag einige Notizzettel veröffentlicht, die Papst Franziskus dem Sekretär der Familiensynode, Kardinal Baldisseri, zukommen ließ. Darunter z.B. eine Notiz: "Er möge darauf hinwirken, die Väter sollen offen und frei erklären, sie wünschten Homosexuelle mehr zu würdigen." Und eine weitere Notiz betrifft die aktuelle Erklärung der Synode: "Er könnte sich dafür einsetzen, das aktuelle Papier möchte sich vor allem mit jenen Haltungen beschäftigen, welche den Papst nach Meinung der Synodenväter besonders interessieren." Über die konservativen Synodenväter steht in einer Notiz: "Den hochwürdigsten Herren Kardinälen der schroffen Fraktion sei diskret anzuzeigen, sie wären gut beraten, ihnen gefielen die Ergebnisse der offenen und freien Diskussion besser." Der Vatikan wollte sich bisher nicht zur Authentizität der Dokumente äußern.

2014 Ignaz' Nachrichten Agentur. Unfehlbare Satire aus aller Welt.

Der Erfurter Domberg – Konkurrenz der Stifte

Der Erfurter Dom und seine Nachbarkirche, St. Severin, zeigen bis heute, dass es bei aller echten Religiösität auch beim Kirchenbau sehr menschlich zugehen kann.

Eigentlich gehört Erfurt zu den ältesten rechtsrheinischen Bistümern. Es wurde schon von Bonifatius gegründet, verlor aber kurz vor oder nach dessen Tod diesen Status wieder. Sein Territorium dem Erzbistum Mainz zugeschlagen, dass damit bis zu seiner Neuformierung im 19. Jahrhundert bis nach Thüringen reichte.


Dom und Stiftskirche

Die bereits im Bau befindliche Bischofskirche behielt jedoch den Namen Dom und wurde später Sitz eines mainzischen Weihbischofs, der von hier aus die thüringischen Territorien verwaltete. Des Weiteren gab es im Dom ein Stiftsherrengemeinschaft, sodass man sich mit Weihbischof und Kapitel in Erfurt fast als Bischofssitz fühlen konnte.

Der Dom in Bedrängnis

In Bedrängnis geriet der Dom allerdings durch die Kirche, mit dem er sich den Domberg teilen musste. Schon im 10. Jahrhundert gründete sich gleich neben dem Dom ein weiteres Stift mit der Kirche St. Severi. Vermutlich waren auf dem Gebiet zuvor Benediktinerinnen untergebracht, die aufgrund des zunehmenden Trubels und der räumlichen Enge auf dem Domberg umgezogen sind.

So kam es dazu, dass es gleich zwei Stifte auf einem engen Raum gab, die zudem unklare Zuständigkeitsgrenzen aufwiesen. So lief, nach Interpretation der Domherren, die Grenze des Stiftsgebietes durch die Blasius-Kapelle des Severi-Stiftes, was im 14. Jahrhundert zu mitunter handgreiflichen Auseinandersetzungen geführt haben soll.

Konkurrenz der Stifte

Der Streit der Stiftsherren ist bis heute an den beiden Kirchen gut sichtbar. Denn die Stifte gönnten einander die schönere Kirche nicht und steigerten sich so in einen Wettlauf hinein, der zu immer neuen Bauten führte. Zu sehen ist das z.B. bis heute an den Hauptschiffen der beiden Kirchen. Beides sind Hallenkirchen. Zunächst baute St. Severus das Hauptschiff neu und nahm dabei den Typus des Hallenbaus vorweg, der erst im 15. Jahrhundert in Mode kam. Das veranlasste die Domherren ihrerseits das alte Hauptschiff im 15. Jahrhundert abzureißen und einen noch größeren, noch moderneren Hallenbau an den gotischen Chor anzufügen.

Kulturfördernde Wirkung menschlicher Schwächen

Letztendlich konnte der Dom das ‘Wettrüsten’ der beiden Kirchen für sich entscheiden, auch, weil er als Sitz des Weihbischofes die prominentere Kirche war. Dennoch sind beide Kirchen bis heute Zeugnisse für die kulturfördernde Wirkung von menschlicher Eifersüchtelei und damit ein Zeichen, das menschliche Schwächen auch etwas Positives hervorbringen können.

Weitere Artikel zu religiösen Orten auf hinsehen.net hier.

Montag, 13. Oktober 2014

Lokalreport: Priesterweihe in St. Ignatius Frankfurt

Es kommt selten vor, dass es in Frankfurt am Main Priesterweihen gibt, schon gar, wenn es sich um die Pfarrkirche St. Ignatius handelt. Als Blogger aus Frankfurt soll das daher erwähnt werden.

Grund für dieses ungewöhnliches Ereignis ist der Umstand, dass hier nicht zwei Weltpriester geweiht wurden, sondern zwei Jesuiten. Aktuell gibt es aber nur einen deutschsprachigen Bischof, der zugleich Jesuit ist, den Erzbischof von Luxemburg Jean-Claude Hollerich. Als Mitglieder der deutschen Ordensprovinz brauchte man aber eine deutsche Kirche. Die Wahl viel auf St. Ignatius, weil beide Weihekandidaten aus der weiteren Umgegend kommen - und weil wohl Frankfurt als Verkehrsknotenpunkt aus ganz Deutschland am einfachsten zu erreichen ist.

Die Kirche St. Ignatius ist, na sagen wir es mal so, eine moderne Kirche. Ich hab da selber mal drin gedient und fand sie jetzt nicht so toll. Aber es ist immerhin besser, einen klobigen grauen Altar in eine moderne Betonkirche reinzustellen als in eine hochbarocke Kirche.

Bilder der Weihe hier.
Artikel über die Weihe bei der FNP hier.

200 Jahre Wiederbelebung des Jesuitenordens. Ein Interview mit Klaus Schatz SJ

Ein Interview mit Pater Klaus Schatz SJ, dem emeritierten Professor für Kirchengeschichte an der Hochschule St. Georgen, über die Auflösung des Jesuitenordens. Zum Video hier lang.

Freitag, 10. Oktober 2014

Die Ex-Nackten in der Kirche. Die Familiensynode der 'leibfeindlichen' Kirche

Alle Medien wissen es spätestens seit der Familiensynode, dass die Katholiken unter einer ganz schauerlichen Sexualmoral stöhnen und Papst Franziskus angetreten ist, das zu ändern. Auch die Protestanten warten gespannt auf die römischen Ergebnisse, haben sich doch beide Konfessionen in ihrer Sexualmoral stets beeinflusst.

Wenn ich in Uni-Kreisen mit den 'Vorstellungen' zur restriktiven Sexualmoral der Katholiken konfrontiert werde, lasse ich gerne mal einfließen, dass die Katholiken immerhin Nackte in der Kirchen haben: Nämlich an den Wänden und Decken. Die wurden zwar teilweise zwischenzeitlich etwas bedeckt, aber soviel nackte Haut findet man bis heute in keiner protestantischen Kirche.

Das weiss auch EKD-Vorsitzender Schneider, der auch interessiert guckt, ob da die Katholiken vielleicht Innovationsmotor sein könnten. Denn da es unter den Protestanten mächtig gekracht hat, als diese ihr sogenanntes "Familienpapier" herausgaben, hofft man auf Impulse aus Rom, an die man sich dranhängen kann.

Größere Skepsis gegen den Leib nach der Reformation

Dabei wäre es durchaus eine Ironie der Geschichte. Denn der auch so strenge Blick der katholischen Kirche auf den Leib in der Neuzeit ist vor allem eine Reaktion auf die Reformation. Zwar war Luther den Genüssen des Lebens sehr zugetan, aber seine Lehre war strengster Augustinismus und betrachtete den Leib des Menschen und seine Bedürfnisse mit großer Skepsis. Die katholische Kirche reagierte damals auf den Vorwurf der Reformation, die Katholiken ließen es an der notwendigen Sittenstrenge fehlen, indem sie ihrerseits die Sexuallehre kräftig anzog und fortan eher zurückhaltend vom Körper und seinen Bedürfnissen sprach. In diesem Kontexten wurden dann z.B. auch einige Fresken in der Sixtina züchtig übermalt.

Das 19. Jahrhundert prägte die Sittenstrenge besonders aus

Später wurden die dualistische Vorstellung vom protestantisch und säkular geprägten Bürgertum übernommen und noch strenger ausgestaltet, sodass es kein leibfeindlicheres Jahrhundert gab als das lange 19. Jahrhundert. Die katholische Kirche nahm auch diesen Impuls auf, konnte sie ihn doch gut mit dem Schutz der Familie und der Zurücknahme der irdischen Bedürfnisse als gesellschaftliche und individuelle Aufgabe verbinden.

Positives Verhältnis zwischen Körper und Geist als pastorale Aufgabe

Dabei ist die katholische Lehre, vor allem seit Thomas von Aquin, wesentlich aufgeschlossener gegenüber den Bedürfnissen und Wünschen der irdischen Welt als die meisten anderen kirchlichen Gemeinschaften, die stärker vom platonischen Dualismus geprägt sind. Hierin steckt eine wesentliche Chance der Kirche. Schon in den letzten Pontifikaten hat sich das Lehramt um eine positive Auslegung der Sexualität bemüht und von diesem Punkt das Ehesakrament interpretiert. Indes sind diese Ansätze bisher in der Theologie und unter den Katholiken kaum rezipiert worden. An diese Tendenzen anzuknüpfen und daraus eine pastorale Praxis zu entwickeln, die Ehe und Familie in der Öffentlichkeit und in der Partnerschaft stärkt, kann ein mögliches Ergebnis der Synode sein.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Bischof deVale fordert: Keine Barmherzigkeit, sondern Scheidungsrecht

Rom (INA) Auf der Familiensynode hat sich Bischof Jean-Louis deVale mit einem umjubelten Redebeitrag zu Wort gemeldet. deVale erklärte: "Wir müssen das Übel an der Wurzel bekämpfen. Die katholische Ehelehre wird heute von den Gläubigen nicht mehr akzeptiert. Das können wir auch mit neuen, pastoralen Methoden nicht ändern. Und es ist den Gläubigen auch nicht zuzumuten, die Kommunion nur aus 'Barmherzigkeit' zu erhalten. Es kann nur eine Lösung geben, nämlich die Möglichkeit, die Ehe aus dem Willen eines Ehepartners heraus aufzulösen und eine neue sakramentale Ehe zu schließen." Bischof Anthony Tigrana ergänzte, noch besser wäre es, wenn man polygame sakramentale Ehen ermöglichen würde. Bis zu vier Ehefrauen wären doch möglich, wie andere Weltreligionen schon gezeigt hätten. "Wir können hier vom Islam lernen!" so Tigrana

2014 Ignaz Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kardinal Müller erzwang neue Übersetzung der Papstworte

Rom (INA) Der Vizepressesprecher des Vatikans, Pater John Josef Kennedy, hat am Dienstag eine irreführende Übersetzung von Papstworten korrigiert. Wie Medien am Montag gemeldet hatten, wolle der Papst die katholische Sexualmoral im Licht eines neuen, liberalen Geistes ändern. Hier liege jedoch ein Übersetzungsfehler der Agentur Conversione Fuorviante vor, so Pater Kennedy. Tatsächlich habe der Papst erklärt, er wolle die katholische Sexualmoral im Licht des Heiligen Geistes behandeln.
Liberale Theologen zeigten sich enttäuscht und erklärten, die vorherige Übersetzung sei vollkommen korrekt gewesen und nur auf Druck von Kardinal Müller habe der Vatikan die päpstliche Aussage korrigiert.

2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt.

Franziskus SJ: Der Machtmensch

Die Welt titelte vor kurzem "Der schwächste Papst aller Zeiten" und wenngleich sie den provokanten Titel später etwas relativierte, scheint sie doch keine Antwort auf den Schachzug des Machtmenschen Franziskus zu haben.

Natürlich ist die Bischofssynode keine Selbstentmachtung des Papstes. Der ist ein Jesuit und handelt folgerichtig wie einer: Er hört sich die Statements seiner Untergebenen an, lotet Lösungen und Tendenzen aus und entscheidet dann. So hat es Franziskus bisher immer gemacht und es gibt keinen Hinweis, dass er es anders vorhat.

Passend zum Thema habe ich vor einigen Monaten schonmal einen Artikel zur päpstlichen Strategie geschrieben, auf den ich aus aktuellem Anlass gerne verlinke: Macht beruht auf Zustimmung

Montag, 6. Oktober 2014

Papst Franziskus ändert Lehre und heiratet Nonnen

Rom (INA) Papst Franziskus hat erste Konsequenzen aus den heute begonnen Beratungen der Familiensynode gezogen. Gegenüber INA erklärte der Stellvertretende Pressesprecher des Vatikans, Pater John Joseph Kennedy, Papst Franziskus werde die Lehre über den Zölibat und die Ehe ändern. Der Papst wolle mit gutem Beispiel voran gehen und zum Ende der Synode zwei Nonnen heiraten. Die Kardinäle seien aufgefordert, dem Papst zu folgen. 

2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt

Pilgern auf der Via Francigena

© 1971markus
Matthias Schmidt pilgert seit einigen Jahren auf der Via Francigena von Canterbury nach Rom.

Für hinsehen.net berichtet er von seinen Erfahrungen auf dem Pilgerweg hier.

Der Pilgerweg von Canterbury nach Rom ist im Gegensatz zum Jakobsweg in Spanien kaum bekannt, weswegen man hier nur wenig internationalen Pilgertourismus erlebt. Wer einmal abseits ausgetretener Pfade pilgern, aber zugleich in guter und langer Tradition einen Weg mit anderen und zu sich selbst gehen möchte, findet hier eine Alternative. Weitere Informationen gibt es auf Via Francigena – Pilgerweg nach Rom hier.

Samstag, 4. Oktober 2014

Kirchenquiz

Wo steht diese Kirche inklusive Kloster?


Auflösung am Montag

Robusta-Sondernewsticker: Kategorien III

Wien (INA) Der Initiativ-Stuhlkreis "Anti-Robusta 2.Eintausend" hat an diesem Samstag auf seiner Internet-Seite die dritten vier Kategorien des Robusta-Preises besprochen, um "die makabere Hetze der Rottweilerkatholiken aufzudecken".
Mauerblümchen: Welchem Blog ist es bisher noch nicht gelungen, in der Liga der verbalen Sturmgeschütze gegen die liebevolle Zuwendung Jesu an alle Menschen guten Willens gegen Rechts ausreichend Aufmerksamkeit zu erhalten, um sein armes, offensichtlich unter Kindheitstraumata und sexueller Frustration leidendes Ego zu beruhigen?
Zwerchfell: Wer bringt die bösartigste Satire? Wer kann am fiesesten draufhauen, wenn es darum geht, die moderne Kultur mit Schmutz zu bewerfen und den Verkündern der göttlichen Allverfasserin die Wörter im Mund zu verdrehen und bedient damit den Wunsch der Hassblogger nach Selbstbestätigung?
Großmaul: Wer wütet bei jeder sich bietenden Gelegenheit - also Morgens, Mittags, Abends und Nachts bei Beleuchtung - gegen alles, was nicht seiner kleinkarierten Denkweise entspricht und pfeift dabei auf das Wort des Gurus Jesu, man möge alle Menschen tolerieren?
Dialog: Wer passt so gar nicht in die Bloggerszene und versucht hin und wieder mal, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und schüttet nicht über jede Laien-Initiative mit Weltrettungsformat einen Kübel Gülle aus?
2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt

Freitag, 3. Oktober 2014

Robusta-Sondernewsticker: Kategorien II

Wien (INA) Der Initiativ-Stuhlkreis "Anti-Robusta 2.Eintausend" hat an diesem Donnerstag auf seiner Internet-Seite die zweiten vier Kategorien des Robusta-Preises besprochen, um "die makabere Hetze der Rottweilerkatholiken aufzudecken". Man entschuldigte sich zudem, dass es so lange gedauert hat, aber leider musste man bereits Campingausrüstung besorgen, um vor dem Stift Klosterneuburg zu campieren. Die ersten vier Kategorien findet ihr hier.
Frische: Welche arme Seele meint seit kurzem, seiner psychischen Abgewracktheit dadurch Ausdruck geben zu müssen, indem er gegen die Freiheit des Christenmenschen und gegen den wahren Glauben der Liebe und Gendergerechtigkeit, wie Jesus ihn gewollt hat, hasspredigt. Nominiert werden darf jedes Rottweilerblog, das zum Zeitpunkt der Nominierung nicht älter ist als ein Jahr.
Papsttreue: Wer rezipiert am intensivsten das Anti-Geist-des-Konzils-Lehramt zwischen Papst Linus und Benedikt XVI. und widersetzt sich dem großen, menschenfreundlichen, progressiven Papst Franziskus mit Verweis auf das "Ewige Rom".
Augenhonig: Hier können Blogs nominiert werden, die am ehesten des fürstbischofspompalen Wummenbloggers Alipius Geschmack nach schwülstigen Barockschinken, historisierend-süßlichen Romantizismusheiligenbildchen und Frauen unterdrückenden Nonnenposts entsprechen.
Alltag: Alle, die in ihre Blogs viele Heldengeschichten einstreuen, wie sie die Freunde der Mitmenschlichkeit anzünden und Pamphlete voller Wut und Unverständnis unter die Menschen bringen, während sie auf andere Kulturen in homophober Arroganz in Arbeit und Freizeit herabblicken, sind hier einzuordnen.
2014 Ignaz' Nachrichten Agentur: Unfehlbare Satire aus aller Welt
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